Das geplante Wohnhaus für die dreiköpfige Familie inkl. Büro sitzt an einem Steilhang direkt am Waldrand in Hötting und bietet einen Rundumblick zu den umliegenden Bergen, der Stadt Innsbruck und dem Inntal. Das Gebäude situiert sich an der Vorderkante des steil abfallenden Geländes Richtung Südwesten, wobei die unterste Ebene als leicht auskragendes Betongeschoß ausgebildet werden soll, auf welchem ein zweigeschoßiger Holzbau mit asymmetrischem Satteldach aufgesetzt wird. Durch die auskragende Terrasse sollen im mittleren Schlafgeschoß die unterhalb liegenden Nachbarbebauungen ausgeblendet werden und der Fokus auf die umliegende Bergwelt gelenkt werden. Natur und Gelände werden durch die gezielten Fensteröffnungen durch Ein- und Ausblicke ins Haus geholt. Das polygonale Holzhaus mit einem Schrägdach aus Holz wird kontrastiert durch die Strenge des Betonbaus. Verwendet werden ortsübliche Materialien, welche vorwiegend roh belassen werden sollen, eine vertikale Bretterschalung ist angedacht, welche dem scharfkantigen Beton entgegengesetzt werden soll.